Lange verschrien und von mir auch gemieden: Google Chrome. Da ich Google ja nun für quasi alles benutze (Mail, Textverarbeitung, Kalender), ist auch meine Bereitschaft mich mal näher mit dem Browser der sogenannten Datenkrake zu befassen.
Auf den ersten Blick, ist der Chrome wie eh und je verdammt schick – so wie ein Firefox erst nach mühseliger Einrichtung ausschauen kann. Auf den 2ten Blick ist das Gerät schneller als jeder andere Browser der mir bis jetzt untergekommen ist und er kommt auch im Gegensatz zu Safari 4 mit einer langsamen Leitung klar. Weiterhin bietet die neue Seite, wenn man einen neuen leeren Tab öffnet, sehr viele praktische Funktionen. Einerseits findet man hier, die von Opera bekannte, Liste der meist besuchten Seiten. Andererseits, kann man extra noch Links in eine Schnellstartleiste stecken – diese stört dann beim surfen nicht weiter – bei kleinen Bildschirmen, kann dies sehr praktisch sein. Dokumentiert wird auch, was man zuletzt so getan hat um seinen Workflow, sofern man denn einen hat, nachzuvollziehen. Ganz fertig ist es an der Stelle allerdings noch nicht, was auch den Namen BETA rechtfertigt – bis jetzt habe ich ja immer geglaubt, dass sei eine Masche von Google. In einem kleinen Fensterchen steht nämlich einfach nur “even more - What will we put here?”. Das entspricht wieder dem typischen Google Humor, den ich auch schon öfter bewundert habe (Stichwort: witzige Suchergebnisse oder Changelogs mit Inhalten wie: wir haben nun eine coolere Versionsnummer).
Ansonsten bietet der Chrome alles was das Herz begehrt außer einem ordentlichen Werbeblocker… da macht euch mal ans Werk ihr Googler :)
Hier noch 2 Bilder vom Interface:
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